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Was Hormonyoga für dich tun kann und welche Rolle Yin Yoga und Yoga Nidra dabei spielen

vor 5 Tagen
3 Min. Lesezeit

Hormone verändern sich im Laufe unseres Lebens immer wieder. Manchmal geschieht das fast unbemerkt, manchmal wird plötzlich deutlich: Etwas fühlt sich anders an als noch vor ein paar Jahren.


Der Zyklus verändert sich. Der Schlaf wird unruhiger. Die Energie schwankt. Vielleicht verändert sich auch, wie gut wir mit stressigen Phasen umgehen oder wie schnell wir uns anschließend wieder erholt fühlen.


Gerade in solchen Zeiten kann es interessant sein, auch die eigene Yogapraxis neu zu betrachten.


Hormonyoga setzt genau hier an. Dabei geht es allerdings nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, um besonders sanftes oder ruhiges Yoga. Ganz im Gegenteil: Ein wesentlicher Teil der Praxis ist aktiv und teilweise durchaus kraftvoll.


Und trotzdem gehört Entspannung genauso dazu.


Frau bei einer ruhigen Hormonyogapraxis bei YOMEJA

Was passiert beim Hormonyoga?

Hormonyoga verbindet ausgewählte Yogaübungen mit speziellen Atemtechniken, Bandhas und Energielenkung. Die Übungen werden teilweise dynamisch ausgeführt und die Atmung spielt dabei eine wesentlich größere Rolle als in vielen klassischen Yogastunden.


Bekannt wurde die Methode insbesondere durch Dinah Rodrigues und ihre Hormone Yoga Therapy. Ihr Konzept besteht nicht nur aus einer aktiven Übungsreihe. Auch Techniken zur Stressreduktion und Entspannung gehören dazu.


Das ist ein wichtiger Punkt, denn Hormonyoga wird häufig darauf reduziert, bestimmte Übungen zur „Aktivierung der Hormone“ auszuführen. So einfach ist es nicht.

Unser Hormonsystem ist komplex und Yoga ist keine medizinische Behandlung.


Was Yoga aber sehr wohl bietet, ist eine Praxis, in der Bewegung, Atmung, Körperwahrnehmung und Regeneration bewusst miteinander verbunden werden.


Aktivierung ist nur eine Seite der Praxis

Die aktive Hormonyoga-Sequenz bringt Wärme und Bewegung in den Körper. Atemtechniken und Energielenkung erfordern Konzentration und machen die Praxis intensiv.


Danach einfach die Matte zusammenzurollen, würde einen wichtigen Teil des Konzepts auslassen.


Denn hormonelle Veränderungen und Stress stehen nicht völlig unabhängig voneinander. Deshalb hat die regenerative Seite im Hormonyoga ihren eigenen Stellenwert.


Es geht also nicht um:

aktivieren oder entspannen.


Sondern um:

aktivieren und wieder regulieren.


Und genau an dieser Stelle wird die Verbindung zu Yoga Nidra und in meinen Stunden zusätzlich, zu Yin Yoga interessant.


Yoga Nidra: Entspannung gehört bereits zum Hormonyoga

Beim Hormonyoga gehören Entspannungs- und Anti-Stress-Techniken ausdrücklich zum Konzept; auch Yoga Nidra wird dabei eingesetzt.


Beim Yoga Nidra liegt der Körper bequem und ruhig. Anders als in einer Asana-Praxis gibt es keine Position mehr zu halten und keine Bewegungsabfolge auszuführen. Die Aufmerksamkeit wird stattdessen systematisch durch unterschiedliche Wahrnehmungen geführt.


Gerade nach dem aktiveren Teil einer Hormonyoga-Praxis entsteht dadurch ein deutlicher Wechsel: vom Tun zum Nicht-Tun, von Aktivität zu Regeneration.


Und das ist weit mehr als ein angenehmer Abschluss einer Yogastunde.


Wo kommt Yin Yoga ins Spiel?

Während im aktiveren Teil des Hormonyoga Bewegung, Atemtechniken und Energielenkung im Vordergrund stehen, verändert sich im Yin Yoga die Qualität der Praxis.


Wir bleiben länger in einzelnen Positionen. Die muskuläre Aktivität darf, abhängig von der Haltung, stärker in den Hintergrund treten. Statt eine Position immer weiter „machen“ zu wollen, bekommt der Körper Zeit, sich darin einzurichten und wahrzunehmen, was gerade da ist.


Damit verändert sich auch das Tempo.

Und genau das kann nach einer aktiven Hormonyoga-Sequenz interessant sein.


Warum ich Hormonyoga, Yin und Yoga Nidra miteinander verbinde

Diese drei Praktiken machen nicht dasselbe und genau deshalb passen sie für mich zusammen.


Hormonyoga bringt Aktivität in die Praxis.

Gezielte Übungen, Atemtechniken und Energielenkung bilden den Kern.


Yin Yoga verändert das Tempo.

Weniger muskuläres Tun und längeres Verweilen geben Raum für Wahrnehmung und einen ruhigeren Übergang.


Yoga Nidra führt schließlich noch tiefer in die Regeneration.

Die Bewegung endet, der Körper darf vollständig ruhen und die Praxis wird über die Aufmerksamkeit weitergeführt.


So entsteht ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Qualitäten, statt die gesamte Stunde ausschließlich auf Aktivierung oder ausschließlich auf Entspannung auszurichten.


Und das entspricht auch dem, was hormonelle Veränderungsphasen häufig mit sich bringen: Nicht jeder Tag ist gleich. Nicht immer brauchen wir mehr Aktivität und nicht immer nur Ruhe.


Hormonyoga bei YOMEJA

Genau diese Verbindung möchte ich auch in meinen Hormonyoga-Stunden aufgreifen.


Die aktive Hormonyoga-Praxis bildet dabei den Kern. Elemente aus Hatha und Yin Yoga können die Stunden ergänzen, bevor Entspannung ihren bewussten Platz bekommt.


Hormone ändern sich. Yoga auch.


Der erste 8-Wochen-Kurs Hormonyoga startet im Januar.

Alle Informationen und Termine findest du unter Hormonyoga bei YOMEJA.



Flyer zum Hormonyoga-Kurs bei YOMEJA mit dem Titel "Hormone verändern sich. Yoga auch."

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